Eine Revolution ohne Tanzen, ist eine Revolution die sich nicht lohnt!

Montag, 5. September 2011

04.09.11; „Ich möchte dich berühren!“

2 ½ Wochen. Sommerferien. Nordrhein-Westfalen. Dorf. Kühe. Menschen. Seit November 2010, fühlte ich mich verloren, und ungewollt, doch plötzlich taucht da einfach jemand auf. 

Wie aus dem Nichts. Mit „Hello-Kitty-Bier“, Neugierde, und einem gewissen Hauch von Echtheit. Es gibt ihn wirklich. In einem kleinen Ort, viel zu weit von mir entfernt. Aus mir unerklärlichen Gründen, zeigte er auch noch Interesse. 

Das „Ich wusste, das ihr euch gut versteht.“, mit dem anschließenden Zwinkern, war ein Zaunlattenwink, auf etwas, was ich bis heute nicht verstanden habe. Nirgendswo, gibt es nur ein FITZELCHEN von „Zukunft“, da alles nicht so ist, wie es scheint. 

Verbotenes Rummachen, im Zelt. Drei darauf folgende Möglichkeiten... „1. Ihr hört auf.; 2. Ihr lasst mich mitmachen.; 3. Ihr macht's so, das ich es nicht mitkriege, und schlafen kann. Denn ich will wirklich schlafen! Und da ich nicht intolerant bin, rutsche ich sogar noch ein Stück weg!“ - Du schreibst Geschichte. 

Aus dem, was passiert ist, wurde etwas, was ich unvernünftiger Weise NICHT aufgeben werde. Mit durchsichtigen Tapsern laufe ich voraus, versuche etwas zu halten, was ich mit viel Mühe sogar halten kann. Wenn die andere Seite dazu auch bereit ist. Das mag ich aber irgendwie bezweifeln! 

Jung, „unerfahren“, wild, 17., experementierfreudig. Es gibt weitaus wichtigeres, und elementareres, als sich an ein verrücktes Mädchen aus Mittelfranken zu „binden“. Zwar wird dieses Mädchen NIEMALS „ALLES“ bei sich „zu Hause“ finden, irgendwie kann man ja noch träumen, und hoffen. Ebenso wie vom „Wonderwall-Zauberwesen“, das nur eine von Oasis geschaffene Illusion ist. Die, die Jugendliche davon abhält, sich in „düsteren“ Stunden, in denen alles nicht zwingend vermag glatt zu gehen, etwas anzutun. 

Ich suche nach den fehlenden Farben, und finde nr ein schwarzes Loch, welches das Spektrum von A bis Z einsaugt. Mit sinnnlosem Sinn, sehe ich mich gespannt um. Irgendwo mag doch IRGENDWAS zu finden sein. Es ist eigentlich völlig egal, WAS. Die Hauptsache ist, das man sich darauf stürzen kann, und es bis zum letzten noch übrigen Stück „Fleisch“ ausschlachten kann! Ablenkung, und so. 

Von den Dingen, die man nicht übermalen kann. Denen, die egal, wie man sie dreht, einfach nur schrecklich-grausam-böse-wahr sind. 19:41 Uhr. Frankfurt (M) Hbf. 19:48 Uhr. 

Lange Linien des traurigen Regens ziehen sich die Fenster hinab. Trotzig schlagen sie dagegen, wollen hineingelassen werden. Doch es passiert nicht. Niemand ist so dumm, und wird freiwillig auf irgendeine Weise nass. Es sei denn, es ist Sommerregen, und man mag in den Pfützen tanzen. 

Das kühle nasse Zeug, kündigt bittere Monate an. Monate des Alleinseins, des Trauerns, und der Wut gegenüber der beschissenen Entfernung. Wie man's will, so bekommt man's nicht. In 99 % der Fälle. 

Die Jahreszeiten ändern sich, ebenso die Wellen. Alles ändert sich. Jeder. Ohne Veränderungen, wäre das Leben ein langweilger Haufen Dreck. Oder Scheiße. Ohne Kieselsteine, und ohne Diamanten. 

Aschaffenburg: 20:22 Uhr. Bayern? Eventuell! Wenn noch nicht, einfach bald. Zwei Stunden Fahrt, verleiten mich dazu, zurück zu wollen. Das ist einfach so unreal... bis jetzt scheine ich es noch nicht verstanden zu haben. 

Das kommt alles später. In der Nacht. Beim Bloggen. Oder morgen in der Früh. Gar nicht? Doch! Spätestens, wenn ich begreife, das ich morgen früh, nach'm 'Aufwachen nicht „Guten Morgen, Hündchen!“ sagen kann. Bzw. schon, aber kein Hündchen morgt zurück... 

Erst wieder Weihnachten. Silvester? Neujahr? Bald! 20:21 Uhr.

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