Eine Revolution ohne Tanzen, ist eine Revolution die sich nicht lohnt!

Freitag, 9. September 2011

07.09.11; „Lieblingsnussbaumkatzenklobeerenstrauch.“

11:39 Uhr.
Was bleibt, bleibt. Wer kommt, kommt. Leute gehen. Leute drehen. Sie tanzen. Singen. Lachen. Weinen. Schreien. Rechnen. Menschen sind ein Haufen Scheiße. Großer Haufen. 

Wenn sie denken, sie hätten etwas, ist es eh nicht so. Die Dinge, die auf Papier geschrieben werden, kann man übermalen. Überdeckt das Leben, überschminkt die Wahrheit. Kaschiert die Tatsachen! Hände fangen an, nach mir zu greifen. „Schleudern mich gegen alle Wände. Zeigen mir die Realität auf. Brutale Sache.“ 

Das Schloss des Glücks – sieben Zwerge. Ein paar Drachen. Ranken, die sich den Turm hinaufhangeln. Dornenrosen. Kleine, putzige, sprechende Tiere. „Liebt ihr mich? Vergesst ihr mich? Kennt ihr mich?“ - Fragen, über Fragen, teilweise hab' ich nichts zu sagen! Worte, Taten, „Wahrheit oder Pflicht“.

Lasst uns mit Dumbo, Peter Pan und Alice im Wunderland ein wunderbares Wunder vollbringen! 

„Hände fangen an, nach dir zu greifen, berühren dich von allen Seiten. Stoßen dich in den Abgrund hinab. Verschwende dich nicht.“ - Madsen. Heiße Luft, und schnöde Energie. 

Heißluftballons. Zuckerstangen. Luftküsse. Schwalben. Taschensultan. Tempelflitzer. Todesbratapfel. Kängerubarbie. Was ist das? Dieses Gefühl? Kriechende Angst, freie Krähen. Dunkle Vergangenheiten. Kichernde Kobolde. Dicke Tiere. Schwebende Tatzen. Babyblaue Wolken. Geschriebene Worte. Getippt. A, B, C, D... X, Y, Z. 

Wer von euch Pappnasen ist denn nett? 

Klatschende Groupies. Stickige Discokugel. Quiekende Pferde. Krankhafte Eifersucht. Weit entfernte Ferne. Blauer Kugelschreiber. Wissende Pentagrammsterne. 

Liebevolle 2 ½ Wochen. In 1000 Jahren, zurück in die Wirklichkeit!

Donnerstag, 8. September 2011

07.09.11; „Leben“

23:37 Uhr.
Ich vermisse ihn. Würde mir wünschen, dass er da ist. Hier neben mir. Als Kissen dienend, mich wärmend. Wissend, das nichts passiert, nur weil er an meiner Seite liegt. Der Rächer der Gerechten, der Rächer der „Liebe“, der Rächer der tanzenden Tornados. 

Ein hell leuchtender Schein des des Glücks, verlassen in der sinkenden Dunkelheit. Das Wissen, das alles anders sein wird, wenn ich zurück komme, ist schmerzend. Aber die Wahrheit. Eine Wolke aus Rauch, die mit der Zeit zu einem verschwommenen Bild verblasst. 

Wie ich mir so sehr wünsche, bei ihm zu sein. Dort weiter zu machen, wo wir aufgehört haben, und zu hoffen, das irgendwas daraus wird. Auch, wenn's nur Spaß wäre... Ich würd's überleben. Ich bin ja hart. 

Denn auch wenn's nicht sein kann, meine ganze Welt riecht nach ihm! Ich bin high, und niemals mehr, möchte ich runterkommen. Eingemümmelt in den Jacken-Pulli, friste ich meine Zeit bis Dezember. „Winterschlaf“ haltend, und wartend. Auf bessere Zeiten...  

07.09.11; „Du kommst selten noch hier raus.“

11:14 Uhr.
"Das kleine Mädchen, deren Füße vom Stuhl hinunter baumeln, zerreißt den Schmetterlingen die Flügel. Sie möchte nicht wahrhaben, was geschehen ist, verschließt die Augen davor, hat zu große Angst. Die unsichtbare Schlinge zieht sich fester zu, schnürt ihr die Luft ab. Röchelnd beobachtet sie die Passanten, die ihr nicht helfen wollen. Der Eigennutz siegt, alles andere – wie zum Beispiel die Menschlichkeit – bleibt auf der Strecke liegen.

„The Follow Through – So High“ - so bitte, sag' mir doch, du liebst mich, denn zum ersten Mal erweckt es mich zum Leben!"

"Allein, im Bann der Zeit gefangen. Auf der Suche nach hellem Licht, ertrunken im großzügigen Getummel der Welt. Ich liebe all jene, die viel zu weit von mir weg sind. Die Lieder des Lebens lassen sie nicht entfliehen, denn es gibt kein Zurück."

Mittwoch, 7. September 2011

07.09.11; „A drunken man's words are a sober man's thoughts.“

10:09 Uhr.
„Mit Vertrauen, und gewisser Zuneigung.“ - Wieder? Immer? Warum? Steckt dahinter ein Plan? Ein grausamer, grausamer Plan, der verfolgt wird? Einer, der es verfolgt, Menschen zu töten. Mit der Tatsache, das sie immer, immer, immer, immer feststellen, das „die Liebe“ gar nicht existiert. Das sie doch nur wieder 'n Stück Schokolade ist. Oder 'n Milchshake. Oder sonstwas, aber nicht das, wofür so viele Leute es halten! 

Nicht, das es möglich wäre, aus ALLEM etwas gutes zu ziehen, was weilt. Man sollte es jedoch versuchen. Irgendwie. Wenn man wirklich nichts besseres zu tun hat. Als zu warten. Jeden, jeden, jeden Tag! Zu warten, auf bessere Zeiten, auf den Winter, auf Kälte, auf die „Rückfahrt“, ins Bundesland weit weg. 

Zu Hündchen. Zu Mühchen. Zu den anderen Pappnasen. "Du bist tief gesunken." - "Was? Ne. Die Titanic ist tiefer gesunken!"

"... 'Was mach ich hier eigentlich?!' - Stille - 'Ich mache aus meinem Leben 'das Beste'.'" 

"Die Worte, die ich verwende, sind ein Spiel für mich.
Ich werfe sie umher, forme sie zu etwas, was Sinn ergeben könnte, aber im Grunde, haben sie nie Bestand.
Sie sind wie die geschriebenen Worte, auf der Tafel.
Man kann sie wegwischen.
Und dann ist es so, wie als wären sie niemals da gewesen.
DAS ist der tiefere Sinn von Worten.
Denn die MEISTEN Leute, bei meinen Geschichten sehen einfach nur hin.
Nur die wenigsten... oder eigentlich fast gar keine, sehen den RICHTIGEN Sinn.
Gut, er ist meist auch nie zu sehen... aber mit ein wenig Anstrengung, vielleicht ja schon:D"

"Es geht um Gedanken.
Man muss sie schweifen lassen.
Das breite Spektrum von A bis Z herausfischen.
Alles abwiegen, wie wichtig es ist, und es einfügen.
Mit den Worten spielen.“

"Wir sind Idioten, die an etwas festhalten, was längst vorbei ist, und niemals wieder kehren wird, und sich Vergangenheit nennt.
"Vergangen", im Sinne von "Es war einmal... und wenn sie glücklich sind, würden sie heute noch irgendwie leben. Doch es zerstört sie, und sie gehen kaputt. Aber niemand merkt's."

"Wie fühlst du dich?
Fühlst du dich elend?
Willst du ihn am liebsten wieder ausladen, und ungefähr 98765678 tote Ratten, mit rosa Schleife schicken?
Oder kommst du klar?
Wenn du klar kommst, ist es gut, wenn du dich elend fühlst... nach 'ner Weile geht's weg... irgendwie. Weil... es wird dir doch irgendwie egal. Du kannst dir die Fotos ansehen, es schmerzt zwar, weil es dich an die "schöne Zeit" erinnert, aber... du weißt, er ist "glücklich" (Ist er glücklich?). Und wenn du weißt, das er "glücklich" ist... freust du dich irgendwie, auch wenn er nicht mit dir glücklich ist. Denn du... bist nur noch ein kleiner Haufen Scheiße, der irgendwie über die Runden kommt, und versucht all das zu vergessen." - 17.07.11.

„Hey, Baby ich sage nicht,dass es leicht ist. Aber am Ende wird es, das alles wert sein?“ - Die selbe, alte Geschichte.


Dienstag, 6. September 2011

06.09.11; „Blurry“

22:49 Uhr.
Ich glaube, nach so jemandem, wie dich, habe ich mein ganzes Leben über gesucht. Andere Mütter haben zwar auch hübsche Söhne, doch in diesem Fall trifft es nicht zu. Es ist völlig egal, WORAUF ich warte, wenn ich es schon gefunden hab'. Nun muss die Zeit voranschreiten, damit ich zurück kann. 

Dorthin, wo alles gut ist. Ich bin glücklich. Zufrieden. Vollkommen. Ein ganzes Stück. „Hiding you, is hating who you are.“ - ich verstecke mich nicht! Ich bin frei! Auf der Tanzfläche drehe ich mich zu schlechter Tom-Elektro-Mukke im Kreis, mit ausgebreiteten Armen, und lache vor Freude. Alle sehen mich dumm an, doch einmal in meinem Leben stört es mich nicht. Niemand davon kennt mich. Kennt mich wirklich. Sie können denken, was sie wollen, denn nichts davon stimmt! 

Ich bin nicht so, wie alle sagen. Wie die Gerüchte rüber bringen. Ich bin viel besser! Doch niemand mag es wahrhaben, denn alle hören nur auf das, was die Masse ihnen bösartig wollend zuflüstert. „Sie hat rote Haare. Sie ist eine Hexe.“ / „Hast du schon gehört? Sie hat den gefickt, und den. Hure.“ / „Die schaut immer scheiße. Die ist auch voll scheiße.“. Ihr könnt mich alle mal! 

Es ist mein Erdkern, in welchem ich in Fürth lebe. Ihr könnt ihn mir nicht nehmen. Tief genug unten bin ich hier, alsdass ich wieder nach oben kommen könnte. Alle drücken mich zurück, wollen mich ersticken lassen. In der Hitze. Im engen Raum. Im runden Kreis. Sie sind Mörder. Ohne es zu wissen. 
 Sie wollen es nicht wahrhaben. Wollen nicht wahrhaben was geschehen ist. Verschließen ihre Augen, sehen nicht hin. Wollen nur das sehen, was gut ist. Nicht das schlechte. 

Doch ihr könnt's mir nicht nehmen! Auch wenn's jetzt nicht mehr echt ist, ich klammere mich an die Erinnerungen. Eingesogen in den Jacken-Pulli, mit dem Orgasmusgeruch. Jedes Mal, wenn ich daran rieche, breitet sich in meinem Gesicht ein verschissenes Grinsen aus, und ich fühle mich wie auf Drogen. Leicht sinneserweiternd. Kleine bunte Hasen, die über eine Regenbogenwiese hoppeln, mit Kippen im Mund. Auf ihren Löffeln einen Hut, auf dem „Oberbayern“ steht, hinter ihnen her läuft ein Eichhörnchen, welches aus einer Hecke geschnitzt ist, und brüllt „Diggah'! Ich hab' hier Pilze! Gute Pilze! Steinpilze! Beste Ware! Bitte kauft sie! Ich muss Juri aus Russland herholen!“ Niemand hört zu. 

Sie alle sind zu versoffen, verstehen nicht, was um sie herum vor sich geht! Einzig, und allein ICH erinnere mich. An alles. Jedes kleine Fitzelchen. Im Garten der Fliegenpeitscherin, im Zimmer, auf dem Fußboden, im Dunkeln. Auf ihrer Party. Unter'm Tisch. Hinter der Tür. Vor'm Auto. Beim Tabu zocken. Am Kanal. Wärmend, mit Handschuhen. Den Jacken-Pulli an mich reißend. Aus zwei Gründen. 1. Gemütlichkeit. 2. Wegen dir. Punkt 2. überwiegt. Stark. Punkt 2 schreit sogar, weil er möchte, das jeder das weiß. Donnerstag. Vor'm Zelt. Im Zelt. Unter dem Schlafsack. „Im“ Schlafsack. Während dem Schlafen. Nach dem Schlafen. Am Steg. Ein süßer Schlag mitten in die Fresse. Eine Ohrfeige, die die Welt mitgedreht hat. Die Sonne wurde einmal quer durch's Universum gekickt. 

Glasig habe ich hinterhergeblickt, habe nicht geglaubt, das die 2 ½ Wochen so geendet sind. Doch so ist's. Und ich will's nicht! Auch wenn's weit ist, es gibt IMMER Chancen! IMMER! Denn hier ist NICHTS, womit ich „glücklich“ werden könnte. Es ist schwer zu glauben, doch es ist so. Hier ist alles anders. Nicht gut. Tausend Mal schlechter. Wichskinder, egal wo ich hinsehe. Riesigarschlöcher. Kleine Huros'. Menschen, die nur auf's Äußere achten, und die nie nach Innen sehen. Die sich von Klischees leiten lassen, ihrem Hass, und der Angst. Und den Unsicherheiten. 

„Throw away the lies the pain the insecurities.“ - auch wenn man sich drauf einlässt, es tut nicht weh! Es ist nur eine Chance, die man ergreift, und welche man nicht vorbei ziehen lässt. Man drückt sie ganz nah an sich, weil man weiß, etwas gefunden zu haben, was von Bestand sein könnte. Was nicht lügt. Was nicht nur aus getippten Worten besteht. Sondern auch aus Taten. Aus Dingen, die wirklich geschehen sind. Schöne Dinge. Interessante Dinge. Experimentelle Dinge. Dinge, von denen man nicht gedacht hätte, das sie passieren. 

Vielleicht war eine leichte Hoffnung ganz am Anfang von allem da, das es so kommt, aber nie! Neugierde, Interesse, Wichtigkeit. „Im Nachhinein erlebt man oft Möglichkeiten, die im Vornherein niemals welche gewesen wären.“ - Weil das alles einfach so wahr ist. So richtig, echt wahr. Es ist passiert. Alles davon. Und ich freue mich so sehr darüber. Ich habe wieder Hoffnung, das die Welt doch nicht nur aus einem riesigen Haufen Scheiße ohne Kieselsteine & ohne Diamanten besteht. 

Das „Warten“ hat sich gelohnt. Und ich hoffe, das jetztige Warten lohnt sich auch wieder! Denn wenn ich zurück bin, will ich dort weiter machen, wo ich aufgehört hab'!

06.09.11; „Bitte wach auf, und lass' uns tanzen!“

Das war wohl die Göttin.

20:43 Uhr.
Heute bin ich hier. Morgen bin ich dort? Leider nicht. Morgen bin ich immer noch da, wo ich gestern war. Und dort werde ich bleiben. Für längere Zeit. An einem Ort, der mich unglücklich macht. Die Göttin, hat es gut formuliert. Ich würde gerne gehen. Weg. In ein Kaff, das von den Leuten „gehasst“ wird, die dort leben, ich aber töten würde, um dort sein zu können. Mit der Göttin im Gepäck, in ein neues, besseres Leben! Mein größter Traum. Nach 2 ½ Wochen. Was Leute anrichten, die man gar nicht kennt, doch am Ende über alles liebt. Mit Liebe. DER Liebe. Die, die ich seit Jahren essen möchte. Es gibt sie. Irgendwie. Irgendwo. Irgendwann. Weit weg.

"Du weißt, das ich nie auf das höre, was man mir rät. Meistens zumindest. Weil ich nicht das tun möchte, was er mir geraten hat! :) Weil sein Rat scheiße war! :D Super scheiße, sogar. Niedlich, aber scheiße :)" - Exakt. Ich werd's nicht tun. Und wenn ich anfange, alle Leute mit unsinnigen Worten zuzumüllen (Darin bin ich eine Meisterin! Und ja, es ist eine Drohung!), ist das meine Art, sie nicht loslassen zu wollen. Findet euch damit ab, sweethearts!

"Du lachst weil du nicht weinen willst." - noch nicht versunken. Keine Tränen. Bzw. so wenige, das ich sie nicht mal zählen kann. Bald. Bald kommen sie. Dann überrennen sie mich, und ich kann NICHTS, rein GAR NICHTS dagegen tun. Vielleicht schaffen sie es, mich zu ertränken. Dagegen hätte ich nichts. Dann müsste ich keine 3 ½ Monate warten, um alle wieder zu sehen.

Das Glück auf Erden. Hoch oben. Entfernt. Zusammengestopft. Lieb.
"Ich wünsche dir alles und noch mehr!" - Ich wünsch's dir auch, Mühchen!


Fast hätte ich es gekauft. Und sogar verschickt. Über Umwege, ABER verschickt!
Danke, für die tolle Zeit!

05.09.11; "Creatures, Fairies.“

22:23 Uhr.
25.08.11: Dunkle Nacht. Lauwarme Luft. Tanzende Gefühle. Wärmende Umarmung. Sich drehende Zungen. Weiche, nach Rauch riechende Haare. 
 
06.09.11: „Nun sind wir am Anfang der Geschichte, am Anfang der Sommerferien, am Anfang von allem... und irgendwie doch allein. Ich stoße mit meinem imaginären Hello-Kitty-Bier, auf's scheiß Leben an!“ - zwei Tage in Mittelfranken, zwei Tage allein, zwei Tage, und alles geht den Bach hinunter! Nach zwei Tagen, vermisse ich alle so sehr, wie ich Hündchen nach sieben Monaten vermisst habe. Ich würde mir so sehr wünschen, sie alle bei mir zu haben. Sie zu umschließen, sie zu liebkosen, mit ihnen zu lachen & ihnen zu weinen. Meine kleinen, weit entfernten Schätze!
Mein Herz blutet, die Überreste verbrennen, der Rest ist unwichtig. 
 
„Ich halt mich von dir fern. Verberge dich in einer Box, die sich „Herz“ nennt. Lasse niemanden an dich heran. Bist nämlich mein kleines Geheimnis, von dem niemand weiß und auch nicht erfahren soll. Sollst mein Traumbild bleiben, nichts davon mit der Wirklichkeit zerstören.“

20.08.11: „Ein paar Worte zum Leben.“ - „Tag 3: Ein kunterbunter, schöner Hund, wäscht sich ohne Katzenwäsche. „Higher! Taking me hiiiigher!“, singt ein Typ im alten, Holzradio. „1 Live, 20 nach 1. Bayern sucht immer noch entschlossen die Kuh Yvonne...“ - ihr habt keine Ahnung! Ihr... nordischen Menschen. Hoch oben, mit hochdeutschem Deutsch!“

06.09.11: 13:34 Uhr. „Nichts bleibt für immer, außer du & ich.“
2 Mischbier. Mehr als nur „2 Mischbier“. VIEL mehr! Daran wirst du dich morgen eh nicht erinnern! :)“ - „Doch, doch! :D“ - „Ich bereue nichts... :D“ - „Vielleicht bereue ich etwas?... NEIN! Ich steh' zu allem. Ich hab' alles mitgenommen, und alles ist hier in Fürth. Alles andere, ist weiter weg. Ich vermisse euch!“

Montag, 5. September 2011

04.09.11; „Dein Gesicht erschrickt mich, mit einem Blick...“

Starrer Blick. Glasige Augen. Lautlose Worte. Eine fremde, nicht verständliche Sprache. Eingerostete Glieder. Lächelnde Augenbrauen. 

„Eine Revolution ohne Tanzen, ist eine Revolution, die sich nicht lohnt.“- bitte, lass' uns tanzen. 

Wie als hätte Bayern es gewusst, hat es geregnet. Man sieht ihn, man riecht ihn (Wieso riecht er so, wie er...?), und man hört ihn. 

21:06 Uhr: Würzburg Hbf. Ganz sicher: Bayern. Noch nicht Mittelfranken! Erst gegen 21:59 Uhr: „Nürnberg Hbf“. 

Geheiligtes, gelobtes, einsames zu Hause. Sollte ich nun 3 ½ Monate schlimmste Paranoia schieben, ist diese einfach absolut unbegründet!

Denn das Glück im ganzen Paket, ist zu weit von mir entfernt. 

Später werde ich weinen. Erbärmlich. Unter meiner Decke eingerollt, zitternd, keine Luft mehr kriegend, leicht hechelnd, im Dunkeln, unterdrückt, das beste NRW-Andenken überhaupt fest an mich drückend, in der Hoffnung, es hätte „magische Kräfte“, und würde mich mit einem einzigen Gedanken zurück in den „Regenbogentopf“ mit Gummibärchen, und Zuckerwatte befördern...

04.09.11; „Ich möchte dich berühren!“

2 ½ Wochen. Sommerferien. Nordrhein-Westfalen. Dorf. Kühe. Menschen. Seit November 2010, fühlte ich mich verloren, und ungewollt, doch plötzlich taucht da einfach jemand auf. 

Wie aus dem Nichts. Mit „Hello-Kitty-Bier“, Neugierde, und einem gewissen Hauch von Echtheit. Es gibt ihn wirklich. In einem kleinen Ort, viel zu weit von mir entfernt. Aus mir unerklärlichen Gründen, zeigte er auch noch Interesse. 

Das „Ich wusste, das ihr euch gut versteht.“, mit dem anschließenden Zwinkern, war ein Zaunlattenwink, auf etwas, was ich bis heute nicht verstanden habe. Nirgendswo, gibt es nur ein FITZELCHEN von „Zukunft“, da alles nicht so ist, wie es scheint. 

Verbotenes Rummachen, im Zelt. Drei darauf folgende Möglichkeiten... „1. Ihr hört auf.; 2. Ihr lasst mich mitmachen.; 3. Ihr macht's so, das ich es nicht mitkriege, und schlafen kann. Denn ich will wirklich schlafen! Und da ich nicht intolerant bin, rutsche ich sogar noch ein Stück weg!“ - Du schreibst Geschichte. 

Aus dem, was passiert ist, wurde etwas, was ich unvernünftiger Weise NICHT aufgeben werde. Mit durchsichtigen Tapsern laufe ich voraus, versuche etwas zu halten, was ich mit viel Mühe sogar halten kann. Wenn die andere Seite dazu auch bereit ist. Das mag ich aber irgendwie bezweifeln! 

Jung, „unerfahren“, wild, 17., experementierfreudig. Es gibt weitaus wichtigeres, und elementareres, als sich an ein verrücktes Mädchen aus Mittelfranken zu „binden“. Zwar wird dieses Mädchen NIEMALS „ALLES“ bei sich „zu Hause“ finden, irgendwie kann man ja noch träumen, und hoffen. Ebenso wie vom „Wonderwall-Zauberwesen“, das nur eine von Oasis geschaffene Illusion ist. Die, die Jugendliche davon abhält, sich in „düsteren“ Stunden, in denen alles nicht zwingend vermag glatt zu gehen, etwas anzutun. 

Ich suche nach den fehlenden Farben, und finde nr ein schwarzes Loch, welches das Spektrum von A bis Z einsaugt. Mit sinnnlosem Sinn, sehe ich mich gespannt um. Irgendwo mag doch IRGENDWAS zu finden sein. Es ist eigentlich völlig egal, WAS. Die Hauptsache ist, das man sich darauf stürzen kann, und es bis zum letzten noch übrigen Stück „Fleisch“ ausschlachten kann! Ablenkung, und so. 

Von den Dingen, die man nicht übermalen kann. Denen, die egal, wie man sie dreht, einfach nur schrecklich-grausam-böse-wahr sind. 19:41 Uhr. Frankfurt (M) Hbf. 19:48 Uhr. 

Lange Linien des traurigen Regens ziehen sich die Fenster hinab. Trotzig schlagen sie dagegen, wollen hineingelassen werden. Doch es passiert nicht. Niemand ist so dumm, und wird freiwillig auf irgendeine Weise nass. Es sei denn, es ist Sommerregen, und man mag in den Pfützen tanzen. 

Das kühle nasse Zeug, kündigt bittere Monate an. Monate des Alleinseins, des Trauerns, und der Wut gegenüber der beschissenen Entfernung. Wie man's will, so bekommt man's nicht. In 99 % der Fälle. 

Die Jahreszeiten ändern sich, ebenso die Wellen. Alles ändert sich. Jeder. Ohne Veränderungen, wäre das Leben ein langweilger Haufen Dreck. Oder Scheiße. Ohne Kieselsteine, und ohne Diamanten. 

Aschaffenburg: 20:22 Uhr. Bayern? Eventuell! Wenn noch nicht, einfach bald. Zwei Stunden Fahrt, verleiten mich dazu, zurück zu wollen. Das ist einfach so unreal... bis jetzt scheine ich es noch nicht verstanden zu haben. 

Das kommt alles später. In der Nacht. Beim Bloggen. Oder morgen in der Früh. Gar nicht? Doch! Spätestens, wenn ich begreife, das ich morgen früh, nach'm 'Aufwachen nicht „Guten Morgen, Hündchen!“ sagen kann. Bzw. schon, aber kein Hündchen morgt zurück... 

Erst wieder Weihnachten. Silvester? Neujahr? Bald! 20:21 Uhr.

04.09.11; „Chucks.“

In einem Tränenmeer ertrinkend, japse ich lächerlich nach Luft. Jeder sieht es, doch niemand scheint mir zu helfen. Alle ergötzen sich an meinem Leid, lachen, feiern die Tatsache, dass alles kaputt ist. 

Zurück gelassen, bei Kühen in einem Kaff, das sich „Hünxe“ schimpft. All das, was mir wichtig ist, auf einem Haufen, nur mich hat man aus der „Clique“ gekickt, weil ich eigentlich nur ein „Mitbringsel“ aus dem Süden Deutschlands bin. 

Niemals hätte ich gedacht, das es möglich ist, zu EINER Person so eine starke Bindung aufzubauen, aber nein! In den 2 ½ Wochen kamen halt ohne etwas zu sagen, noch zwei – fünf neue Leute dazu. 

Hätte (hätte, Fahrradkette!) ich bleiben können, so wäre dort eventuell auch ein Teil der eh nicht vorhandenen Liebe gewesen. Wer auch immer, meinte es jedoch nicht gut mit mir. 

Lasst uns doch auf 500 km, 5 Stunden, und ca. 4 Monate scheißen! Wer braucht das schon? Ich möchte nicht vernünftig sein. Die Realität ist wohl eine kleine Crack-Nutte.

Wieso musste er mir auch die „Fakten“ direkt in die Fresse klatschen? Dabei roch er auch noch so verboten gut, nach Alkohol, und diesem Jacken-Pulli-Orgasmus-Geruch. 

Ein wirksamer, richtiger, erwachsener Schlag mitten in die Fresse. 

Danke.

25.08.11; „Wenn Worte eigentlich überbewertet sind.“

Wenn in Käffern irgendwo in NRW der Bär steppt, sind die Kids in der Stadt in BAY extrem neidisch. Denn dort, wo ich „hause“, ist es nicht oberflächlich-dümpelnd, sondern unterflächlich-kieselnd. 

„Du schreibst Geschichte.“ - einmal da, und nie wieder vergessen! In die Köpfe eingebrannt, eine Spur hinterlassend, für immer in „aller“ Munde. Wortwörtlich sogar. Denn ohne nachzudenken, werden Dinge getan, die eigentlich gar nicht sooo schlecht sind.

Zwar fragt man sich am anderen Tag „Hey! Ist das jetzt real?“, doch das ist egal. 

Einzig und allein zählt, das man es getan hat. Denn ehe man Chancen „verspielt“, und es im Nachhinein bereut, sollte man lieber am Anfang der Strecke alles mitnehmen! 

Mit einem O-Ton Hündchen „Wenn es sich zu dem Zeitpunkt richtig angefühlt hat“, wisst ihr alle sofort, was läuft. 

Mit guter Mukke, klang der Tag herrlich „gefühlvoll“ aus. 

„Vergiss' mein Hello-Kitty-Bier nicht.“, war der Satz des Tages.

Als Gesprächsthema der Nacht zu gelten, ist „schwer“ zu schaffen, wenn man irgendwo das „erste Mal“ ist. Da ich hier eh nicht „bekannt“ bin, sorge ich mich um nichts, sondern genieße. Genieße alles, und jeden, und stehle mir alles, was es nur irgendwie zu stehlen gibt! 

Immer.

23.08.11; „Ich fälle Sterne.“

In einem dunklen Raum, sieht man die Hand vor Augen nicht. Um genau zu sein, kann man gar nichts erkennen. 

Man muss sich auf sein Gespür verlassen, und auf alles andere. Jedoch nicht auf Menschen, denn diese sind unzuverlässig! 

Zwar sind sie deine Freunde, doch in ihrem tiefen Inneren haben sie dieses „Zerstörungsgen“-Dingens, und warten nur darauf, dass du einen Fehler machst, und sie von diesem ihre eigenen guten Wege ziehen können. 

Mit Messern um sich werfend, spielen sie dir zwar vor, dich „NICHT“ verletzen zu wollen, doch in Wirklichkeit warten sie sehnsüchtig darauf. Denn egal, worauf man wartet, es erscheint nicht.

Wieso? Weil man eben wartet! 

Dies sollte man nicht. Der „Lauf des Lebens“, die „Fügung des Schicksals“, sind so bestimmt, das alles einfach irgendwann geschieht! Wir können weder daran rütteln, noch es verändern. 

In diesem Fall, ist abwarte und Tee trinken angesagt... vielleicht auch Kekse, mit 46 % Kakaoanteil essen, je nachdem. Wir Menschen sind für's Warten gemacht worden. 

Einen ziemlich großen Teil unseres Lebens warten wir auf irgendjemanden, oder irgendwas. 

Wenn wir kein Glück haben, kommt nichts davon... Game over.

04.09.2011; „Das Ende, von etwas richtig realem...“

15:42 Uhr.
1 Stunde. In einer Stunde werde ich verheult, und einfach nur traurig dem Sonnenuntergang (ohne Eintopf!), Richtung Bayern fahren. 

Ich lasse alles zurück. Einfach alles. 

Und jeden. Liebe, Glück, Freundschaft, Wut, Unterkunft, Pappnasen. 

Wenn ich könnte, würde ich. Hier bleiben. 

Scheiß' doch auf's Zeug daheim! 

„I lost your touch.“ - die Monate werden schmerzhaft. 

Wahrscheinlich lasse ich eher „die Seele baumeln“, als alles andere. Und zähle die Tage. Bis ich zurück komme, und wieder fahre. 

Ein ewiger Teufelskreislauf. Ich fahre hin, und muss wieder gehen. 

Immer. Ohne Ausnahmen. 

Was 'n Bullshit.

04.09.2011; „Du dachtest nicht nach, als du mich über die Klippe geschubst hast.“

15:11 Uhr.
Trockene Tränen. Gedanken, die nachhängen. Stille. Gedrückte Stimmung. Geteiltes Wissen. Geteilte Tatsachen. Geteiltes Leid. 

Glück? Zerfetztes Glück. 

Von 0 auf 30, auf 85, auf 45, auf 40, auf 90. Oder so. Schlussendlich eh wieder bei 0 gelandet, mit einem nächtlich „gut betrunken, einfach nach ihm riechenden“: „Ich hoffe, du wirst bei dir glücklich, und findest dort ALLES. Und mit „ALLES“, meine ich auch ALLES.“ 

Wie diese Aussage meine eh schon zerstörte, und kaputte Welt zum Brennen brachte. 

Die grausame Realität! Wieso müssen alle so real sein? 

Können wir nicht von einem „Was wäre, wenn...?“ ausgehen? 500 km, 5 Stunden, ca. 3 ½ Monate. 

KEIN Problem. Doch. Wohl. Schon. Ein großes sogar. Riesigviel. 

Denn egal, was man tun möchte, man kann es NICHT tun! Egal, wie sehr man es sich wünscht. 

Ob mit, oder ohne Sternschnuppe. In 3 ½ Monaten, ist es kalt, Winter, Schnee, Weihnachten, Silvester, Jahreswechsel, viel passiert. 

Wer weiß, ob alles gleich bleibt. Wahrscheinlich eh nicht...

04.09.2011; "Bewusstseinsverlust."

01:31 Uhr.
Die Scherben des „10-Jahre-Pech“-Spiegels stecken in meinem Kopf, und ragen heraus. 

Eigentlich hab' ich ja gar nichts zerstört. Dennoch fühle ich mich so. Zerteilt. Leer. Auseinander gerissen. 

Das Leben ist scheiße!

Vielleicht beschließe ich mich, an einer der Laternen zu erhängen... mit einer Auswahl von über zwanzig Stück, kann ich mir das aussuchen. 

Die Realität sieht es gerne, mich zu töten... wie eine Pflanze eingehend, und von meinem imaginären Kalender jeden Tag einen Zettel abreißend, warte ich auf den Winter, um zurück zu kehren. 

Wenn's denn geht, irgendwie für immer!

01.09.11; „Du kannst alles haben, doch steckst in der Mitte fest.“

10:19 Uhr.
Meine Tage werden gezählt, allzulange dauert es nicht mehr, dann bin ich wieder „zu Hause“. Im gämmeligen BAY. Ich lasse tolle, tolle Menschen zurück.

03.09.2011; „Sternenzelt.“

 (Plushgun – Dancing in a Minefield).
Auf einer imaginären Liste, werden Punkte abgehakt, die schon lange offen standen. Das „Nicht-Warten“ hatte sich gelohnt. 

Außerhalb von eh nirgendwo, auf einem Grasplatz, neben einem Fußgängerweg, im Dunkeln, geschahen Dinge, von denen niemand am Anfang gedacht hatte, das diese vollbracht werden könnte. Im Nachhinein, tanzen wir mit einer Flasche Whiskey auf einem Mienenfeld, und warten darauf, das etwas explodiert, und uns alles um die Köpfe schleudert. 

Das, was passiert ist, ist etwas, worüber „Tage“ danach noch geredet, diskutiert, philosophiert, und ausgewertet wird. Man ist nicht sicher, was man davon halten soll, versteht nicht wirklich, wie man sich dazu hinreißen lassen konnte, „fürchtet“ sich vor der ungewissen Zukunft. 

Doch eigentlich ist diese Furcht zemlich unbegründet, denn egal, WAS passiert, alles ist in Ordnung! Nichts davon bringt einen um... man wird nur härter, und unerschrockener! Irgendwie mag dies ziemlich sinnlos sein, doch das ist okay. Man kommt ja drauf klar. Irgendwie. 

Auch, wenn es nicht so ist, weiß man, das man sich doch irgendwie ein bisschen mehr selbst gefunden hat, und es für „irgendwas“ (sei's drum, für die Feststellung, Kerle sind Wichser!) gut war. Nützlich, gebrauchsam, erläuternd. 

Dies mag der Fund gewesen sein, von etwas richtig realem! 

Wegzurennen wäre feige, und pussylike! Immer mit dem Kopf gegen die Wand, wenn es einmal weh tut, sind die anderen Tatsachen+Handlungen+Konsequenzen gleich weniger schmerzend. 

Feststellend, ist das Leben ja eh „scheiße“, und niemals einfach. Bzw. selten, und nie für die, die es sich sehnlichst wünschen! 

Andere kriegen das Glück einfach in den Arsch geschoben, kosten es bis zum letzten Tropfen aus, und verlangen immer mehr, und mehr... Ausgelacht, und verspöttet werden die, die nur um ein winzig kleines Stück Glück kämpfen, und dafür ALLES tun würden. 

Wenn man genau bedenkt, ist man ja eh nie „für immer“ (fühlt sich wie zu Hause an) zufrieden. 
Diese Momente, sind kurz, kostbar, und gehen viel zu schnell vorbei. 

Zurück kommen, tun sie nicht mehr, da das-jedes einzigartig ist. Eher war es das.

Die Erinnerungen weilen, zermahlen uns den Kopf, bringen uns dazu, zu lachen, und zu weinen. 
In 1000 Jahren, werden wir noch daran denken, und uns riesigviel freuen!



18.08. - 04.09.11; "Kreisel"

Ich liege gerade bei Hündchen auf meinem Bett, werde von der roten Samtdecke erdrückt, der PC läuft laut, und ich bin glücklich, wie schon lange nicht mehr. Ist das Betrug? Tag 1, 23:10 Uhr.

Wow, wie real das ist. Die Fliesen sind kalt, das Wasser wässrig, und das Radio manchmal rauschend... Tag 3, 03:02 Uhr.

Nach dem Zähneputzen, im Türrahmen der Küche sitzen, die Tür ist geschlossen, Klospülung... Tag 4, 00:22 Uhr. Anmerkung: Hündchen singt unter der Dusche, während ich Paprika für den Salat schneide. Weiterhin bin ich glücklich!

Glugerndes Wasser, Wasch-Lotion, spülende Spülung, schönes Hündchen! Glitschiger Fisch-fetter-Spinnen-töte-Hund! Tag 5, 01:14 Uhr. Anmerkung: Liebstes, und schönstes bellendes Tier und ich wollen einkaufen gehen, auf eben jenes warte ich. Die Spülmaschine läuft seit ungefähr einer dreiviertel Stunde, man kann sie nicht überhören. Fliesen sind kalt, Licht für die Treppen zu Hündchens-Reich leuchtet voller Elan auf das Kordellband rechts am "Geländer". Meine Gedanken kreisen zwar, aber ich kann sie einschließen, und so von mir fern halten. Was KÖNNTEich schon mit Worten 500 km und ca. 5-6 Stunden entfernt verändern? Vorallem OHNE Internet und Telefon... Hündchens Kopf ist auf meiner Schulter, ihr Körper an meinem, es ist die perfekte Wirklichkeit, für die ich alle töten würde, die sich mir in den Weg stellen!

"Eine wandelnde Enzyklopädie der Merkwürdigkeiten" - Hündchen, Supernatural, Fleisch, Gämmeln, Mineralwasser, Erdbeer-Marmelade: unendlich glücklich! Tag "6", 23:14 Uhr. Anmerkung: Hündchen zieht sich für mich aus! Ich liebe sie!

Ich habe alles in allem, das "perfekte Glück" gefunden... Doch leider lebt dieses 500 km von mir entfernt. Tag 7, 06:34 Uhr.

Clueso - Chicago. Wenn du das findest, was dich komplett erfüllt, du es aber nicht "besitzen" kannst, weil es einfach mal viel zu zweit weg ist, könntest du dich selbst dafür ohrfeigen, das du dies alles zugelassen, und es nicht vorher beendet hast. Denn wenn du wieder zu Hause bist, wäre es eventuell so, das du in leichte "Depressionszustände" verfällst, und nicht wahrhaben möchtest, das du dieses "vollkommene" Leben NIE führen kannst. Mit einem "I was born in this junkyard!", gehen wir dann schlafen, mit leichter Erheiterung, und dem "Ist das jetzt wirklich passiert?"-Gefühl... Das Leben ist scheiße! Ob mit, oder ohne Cola. Oder Zero. Tag 8, 03:21 Uhr.

Immer das, was gut ist, ist weit weg! Tag 9, 13:55 Uhr.

Das Internet hat beschlossen, uns wieder zu besuchen, mein "normales" Leben holt mich ein, und ich will nicht zurück nach Bayern! Tag 10, 13:00 Uhr.

Unter dem Tisch habe ich mir was verzogen, mein Nacken schmerzt! Tag 11, 00:40 Uhr. Anmerkung: Ist es normal, dass man im Klo über den Sinn des Lebens nachdenken will? Auf dem kalten Fußboden, mit den weißen Fliesen?

Ich vermisse ihn. Und irgendwie mag ich ihn. Mag ich ihn sehr, obwohl er eh nur ein "besoffenes Stück" ist. Um kurz vor 3 Uhr, mit 6 wundervollen Menschen am Kanal zu liegen, in 3 Tausend Decken eingemümmelt zu sein, ist toll! Tag 12, 05:10 Uhr.

Ich bin ein wenig betrunken, glücklich, und der Fußboden dreht sich. Irgendwie. Alle tollen Menschen sind da, gefällt mir sehr! Tag 14, 21:27 Uhr.

Alles was ich sagen konnte, war „Hey!“. Tag zu spät, 18:54 Uhr.